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Age Attraction Beauty Blog

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26Januar

Grüne Grenzgänger in der Kosmetik für mehr Anti-Aging-Wirksamkeit

Die Natur als Vorbild - die Zutaten aus dem Labor. Anti Aging Kosmetik, die neben einem Großteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen ein wenig „Chemie“ - also im Labor hergestellte synthetische Wirksubstanzen - beinhaltet, wird zunehmend populär.

Hightech NaturAnti Aging Kosmetik, die neben einem Großteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen ein wenig „Chemie“ - also im Labor hergestellte synthetische Wirksubstanzen - beinhaltet, wird zunehmend populär. Aber bedeuten „synthetisch/chemische“ Inhalte gleichzeitig, dass das Produkt schlecht(er) ist? Die Antwort hierauf ist ein klares Nein! Ganz im Gegenteil. Möchte man qualitativ hochwertige Produkte, die eine sichtbare Veränderung des Hautbildes hervorrufen, ist der Verzicht auf die im Labor erzeugten Hightech-Wirkstoffe heutzutage kaum möglich.

Oft verbirgt sich hinter der eingesetzten Chemie ganz einfach wissenschaftliche Sachkenntnis. Viele Beauty-Hersteller, darunter auch wir, versuchen die Vorteile aus dem einzigartigen Reservoir der Natur mit der wissenschaftlichen Forschung sinnvoll zu vereinen - umein optimiertes Ergebnis für Sie und Ihre Haut zu ermöglichen. Daraus entstehen die sogenannten „grünen Grenzgänger“, welche einen Großteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen beinhalten, jedoch auch synthetisch/chemische Bestandteile einsetzen. Diese Mischprodukte zeichnet eine deutlich höhere Anti-Aging Wirksamkeit aus, wie sie auf rein pflanzlicher Basis aufgebaute Produkte in aller Regel gar nicht erreichen können. 

Um also eine höhere Wirksamkeit zu erzielen sind biotechnisch hergestellte Wirkstoffe aus dem Labor unverzichtbar, denn erst die vernünftige Mischung aus Naturkraft und Laborwissenschaft macht den Unterschied. Im Versuch, die Hautalterung ein wenig aufzuhalten, benötigt unsere Haut vor allem essentielle Vitamine, Aminosäuren, Peptide und Antioxidantien. Prinzipiell ist es unerheblich ob Substanzen natürlichen oder synthetischen Ursprungs sind. Es kommt einzig und allein auf deren Wirkung, Reinheit und Qualität an. Dass alle natürlichen Substanzen gut verträglich, alle synthetischen Substanzen dagegen schädlich sind, ist ein weit verbreiteter falscher (!) Mythos. Die Natur hat in der Entdeckung besonders hautschonender Substanzen ihren Millionen Jahre währenden Vorsprung der Evolution, weshalb gerade für Kosmetika besonders häufig auf Naturstoffe als Grundlage zurückgegriffen wird. Es können mittlerweile auch solche natürlichen Substanzen in chemischen Laboratorien mit weitaus höherem Reinheitsgrad als die aus der Natur hergestellt werden.

Peptide und Polypeptide gehören zu den neueren Wirkstoffen, die in Kosmetikprodukten zu finden sind - wie wir sie auch verwenden. Durch Tests an kultivierten Hautzellen (in-vitro-Tests) hat man die Wirkung von Peptiden nachgewiesen. Inzwischen werden solche Tests von einigen Firmen systematisch durchgeführt, um neue Peptide mit verschiedenen Wirksamkeiten zu erforschen. Die Anzahl der verschiedenen Peptide ist groß und sie wächst ständig. Allen gemeinsam ist, dass sie aus Aminosäuren bestehen, den Bausteinen aller Organismen, aus denen auch Proteine und Enzyme aufgebaut sind. Wir haben mit Peptiden nur die besten Erfahrungen sammeln können und möchten sie in unserer „naturnahen Hightech-Kosmetik“ gewiss nicht missen. Ebenso verhält es sich mit dem Hyaluron. Es handelt sich bei uns um ein im Labor hergestelltes synthetisches Hyaluron, das somit quasi „chemisch“ ist. Möchte man eine höhere Anti-Aging-Wirksamkeit, wie es z.B. gerade das niedermolekulare Hyaluron ermöglicht, kann man auf die synthetische Variante dieses „natürlichen“ Inhaltsstoffes schlichtweg nicht verzichten. Wir würden gewiss nicht lieber auf die tierische Alternative aus Hahnenkämmen zurückgreifen! Auch die pflanzliche Variante von Hyaluron ist bestenfalls ein guter Feuchtigkeitsspender.

Chemie ist also nicht gleich Chemie - hier muss man GUTES von WENIGER GUTEM unterscheiden. Das ist oft nicht einfach! Aus unserer Sicht sind die „synthetischen Beigaben“, vor allem in der Wirkkomposition unserer Formulierungen, ein wichtiger Bestandteil, während wir bei den hautpflegenden Komponenten mehr auf die pflanzliche Basis setzen. Hier verzichten wir auf die aus hautpflegerischer Sicht weniger empfehlenswerten industriellen Stoffe - wie vor allem die synthetischen Feuchtmacher PEG, Mineralöl-Derivate, Silikone, synthetische Farbstoffe und vieles mehr.

Um sich im Kosmetik-Dschungel besser zurecht zu finden, greifen viele Verbraucher auf Kosmetikbewertungsportale wie Kosmetikanalyse.de oder codecheck.ch zu. Diese Portale sind ausgesprochen hilfreich und empfehlenswert, um auf „dermatologisch“ bzw. auch „ökologisch“ bedenkliche Stoffe hinzuweisen. Weniger gut abgebildet (da auch schwieriger) werden dabei die eigentlichen Wirkkompositionen von Kosmetikprodukten, zumal beispielsweise höhere Einsatzkonzentrationen von effektiven Wirkstoffen naturgemäß immer etwas weniger hautverträglich sind. Für reine Naturprodukte ist es relativ einfach, z.B. durch die Kombination sehr vieler einfacher Naturstoffe, eine hohe positive Bewertung zu erlangen. Was bringt jedoch eine gute Bewertung aufgrund der Inhaltsstoffe, wenn das Produkt dann nicht das erwartete Ergebnis hervorruft?

Vor diesem Hintergrund können wir nur empfehlen immer etwas genauer hinzusehen und zu differenzieren. Mit den Worten „Natur“ und „Natürlich“ und damit weiter verbundenen Begrifflichkeiten und Vorstellungen einer heilen Welt wird leider auch etwas „Augenwischerei“ betrieben. Gerade in Zeiten der zunehmend weltweiten Umweltbelastung mit langen Transportwegen, ist die Kontaminierung der Inhaltsstoffe mit Pflanzenschutzmitteln oder gar Schwermetallen ein zunehmend gesundheitsschädlicher Faktor. Dieser wichtige Punkt ist vielen Verbrauchern oft gar nicht bewusst.

Ob Naturkosmetik, konventionelle Kosmetik oder wie auch immer geartete Grenzgänger - das Wichtigste ist und bleibt die Qualität der eingesetzten Rohstoffe und die für die Bedürfnisse der Anwender sinnhaft und dermatologisch verantwortungsvoll zusammengeführte Komposition. 

Falls Ihr Fragen habt, bitte gerne.

Eure Alexandra

 

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

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