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Age Attraction Beauty Blog

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14März

Clean Cosmeceuticals - Wirksamkeit und Hautgesundheit

Clean Cosmetics - der Pflege-Trend für Hautgesundheit. Nicht alle Beauty-Trends kommen aus den USA. Unter Clean Cosmetics (abgekürzt auch CC.) bzw. in den USA auch als „Safe Cosmetics“ werden Produkte bezeichnet, die auf bedenkliche, kritische oder ....

clean cosmeceuticalsNicht alle Beauty-Trends kommen aus den USA.  Unter Clean Cosmetics (abgekürzt auch CC.) bzw. in den USA auch als „Safe Cosmetics“ benannt, werden Produkte bezeichnet, die auf bedenkliche, kritische, oder potentiell gefährliche Inhaltsstoffe verzichten wollen. Keine Frage dass im Zeitalter einer erhöhten Umweltbelastung, zunehmender Allergien, Hautstörungen und Hauterkrankungen (bis hin zu Krebs) sowie genetischer Störungen, ein zunehmend erhöhtes Bewusstsein bzgl. der Inhaltsstoffe von Hautpflegeprodukten in den Fokus aufgeklärter Verbraucher rückt. 

Bei Kosmetikprodukten gelten meist folgende Inhaltsstoffe als kritisch oder bedenklich: Parabene, Silikonöle, Paraffine, Mineralöle, Mineralwachse, PEG’s und chemische Duftstoffe. 

Was als „bedenklich“ gilt und was nicht wird von Herstellern und Fachleuten auf unterschiedlichen Seiten oft auch differenziert bewertet. Man kann fast sagen, es herrscht ein Meinungsstreit, je nach Interessensvertretung gegenüber den evidenzbasierten negativen Einflüssen. 

Wie man sieht ist der Pflegetrend allerdings nicht neu. Bei genauer Betrachtung geht es im Wesentlichen um einen höherwertigeren Hautpflegestandard, wie er in der Fachkosmetik etabliert ist und so langsam auch in der Industriekosmetik in das Bewusstsein dringt. Unsere Kosmetikerinnen pflegen ihn schon schon seit über 15 Jahren. 

Clean Cosmetics - die Hautgesundheit als Zielsetzung 

Betrachtet man die kritischen Inhaltsstoffe etwas näher, lässt sich feststellen, dass sie einerseits durchaus einen „gewissen kosmetischen Zweck“ erfüllen. Sie werden meist eingesetzt, da sie vergleichsweise „billig“ in der Herstellung sind. Aus "hautpflegerischer Sicht" sind sie aber eher minderwertig bzw. auch potentiell gefährlich. 

In aller Kürze geht es bei den betreffenden Inhaltsstoffgruppen um Folgendes:

Parabene:  Parabene sind in Kosmetika beliebte Konservierungsstoffe. Sie hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen, schützen das Kosmetikprodukt vor Verkeimung und verlängern somit die Haltbarkeit. Parabene finden sich oft in Creme-Tiegeln die gegenüber Airless-Spendern ein höheres Verkeimungsrisiko aufweisen. Aus Verbrauchersicht sind Parabene jedoch in Misskredit geraten, da sie als „potentiell“ krebserregend gelten.

Silikone/Mineralöle/Paraffine: Die Stoffe „fühlen“ sich auf der Haut zunächst recht angenehm an, da sie sich wie ein luftdichter Film auf die Haut legen und Feuchtigkeit vorgaukeln. Das Problem dabei ist, dass die Haut darunter ihre natürliche Wasserausgleichsfunktion verliert und zunehmend auszutrocknet. Die Folge: Ein wiederholtes Nachcremen ist erforderlich, was auf lange Sicht die Barriereschicht der Haut schädigt. Bei Silikonen muss man zudem sehen, dass sie biologisch nicht abbaubar und damit höchst problematisch für die Umwelt sind.

PEG’s: PEG’s werden synthetisch hergestellt und in den Kosmetika sehr vielseitig eingesetzt. Der Einsatz gilt mitunter deshalb als bedenklich, weil sie als sogenannte Hilfsstoffe die Barrierefunktion der Haut schädigen und sie so durchlässig für Schadstoffe machen. Auch ein gewisser „Auswascheffekt“ ist bekannt, so dass mit dem abendlichen Abtragen der Cremes die hauteigenen Fette und Lipide mit abgetragen werden. Die Haut trocknet ohne Pflege weiter aus, die empfindliche Hautbarriere wird zunehmend gestört.

Für den interessierten Leser haben wir anbei noch ein paar Links zum Verbraucherportal Kosmetikanalyse (einer Initiative der Stiftung zur Förderung der Hautgesundheit), unter der betreffende Studien, Fachliteratur und Stellungnahmen zusammengetragen sind. Auch unser Age Attraction Produkte sind bei Kosmetikanalyse gelistet.

> zu Mineralöle: http://skin.li/746592b8
> zu Silikonöle: http://skin.li/d2026f81
> zu Parabene: http://skin.li/b79dfd3a
> zu Parfum: http://skin.li/48ce74b8

Clean Cosmetics - der Kernpunkt und das Problem im Wesentlichen

Viele Kosmetikhersteller (vor allem auch aus den USA), Fachexperten, Meinungsbildner in den Medien und auch Dermatologen sehen die betreffenden Inhaltsstoffe oft weniger problematisch. Sie berufen sich in der Beurteilung von Gesundheitsgefährdungen auf den Stand der Wissenschaft und die Einschätzungen der Institute für Risikobewertung von Kosmetika. 

Im Kern gibt es zwei gravierende Problemfelder:

  1. Der ursächliche Zusammenhang ist wissenschaftlich meist nicht ganz eindeutig 
Beispiel Parabene: Bei Parabenen ist es beispielsweise so, dass Parabene zwar im Tumorgewebe von Brustkrebskranken nachweisbar sind, ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Krebs und Parabenen aber bis dato nicht bewiesen werden konnte.

Gewiss ist es so, dass ein einzelner Stoff meist nicht in dem Maße „toxisch“ sind, dass er unmittelbar zu einer Zellzerstörung im Sinne der wissenschaftlichen Definition führt. Vielmehr handelt es sich um „schleichende“ Entwicklungen und langfristige Vorgänge, die einen rein wissenschaftlich ausgelegten Kausalzusammenhang schon vom Ansatz her schwierig machen. Die Nichtnachweisbarkeit ist allerdings auch kein Beleg dafür, dass kein Zusammenhang besteht. 

  1. Interaktivität der verschiedenen Stoffe

Hinzu kommt, dass die Stoffe immer nur isoliert betrachtet werden, deren Interaktion in den Produkten aber vernachlässigt wird.

Diesen Sachverhalt moniert beispielsweise eine neuere Studie zu den Parabenen aus Berkeley (Dale Leitman, Okt. 2015), wonach bei Berücksichtigung möglicher Interaktionen, bereits schon kleinere Dosen die Gesundheit gefähren könnten.

In der gesamten Zusatzstoffindustrie gibt es inzwischen Tausende von Soffen, die toxisch bzw.  unerforscht sind, obwohl sie seit vielen Jahren im Einsatz sind. Als für die Kosmetik besonders kritisch, gilt beispielsweise das Zusammenwirken von PEG’s mit Sonnenschutzpartikeln, die beim Schwitzen über die PEG’s möglicherweise in die Haut eindringen können. Auch chemische Duftstoffe sehen wir als kritisch an. Deren giftige Komponenten können bei Kontakt mit Schweiß zerfallen und in den Körper eindringen.

Was in dem Kontext im Übrigen auch noch ganz interessant ist, sind die ähnlichen Schlussfolgerungen und Erkenntnisse in der Lebensmittelbranche. Die zulässigen Pestizid-Grenzen auf den Lebensmitteln werden immer nur im Einzelnen bemessen. Forscher und Wissenschaftlicher warnen auch hier schon seit langem, dass unser Körper zwar mit einigen wenigen Belastungsstoffen umgehen kann, im Besonderen aber mit den zunehmend eingesetzten Pestizide-Komplexen überfordert ist. 

Was können Sie tun? Unsere Empfehlung

Die gute Nachricht vorab , Clean Cosmetics-Produkte gibt es in der Fachkosmetik schon seit langem - wie etwa bei unseren Fachkosmetikerinnen und uns. Clean Cosmetics ist kein weiterer ÖKO-Begriff. Vielmehr geht es um einen höheren Hautpflegestandard mit naturnahen, hautidentischen und hautverträglichen Inhaltsstoffen - ohne jedoch hautbelastende Inhaltsstoffe zu verwenden. An der Clean Cosmetics- Philosophie wird auch recht deutlich, welchen wichtigen Einfluss die Rohstoff-Qualität und deren Reinheit auf das langfristige Hautpflege-Ergebnis und die Gesunderhaltung der Haut nehmen - es kommt auf jeden einzelnen Inhaltsstoff an.

Was noch ganz wichtig ist - Clean Cosmetics allein steht noch nicht für eine höhere Anti-Aging-Wirksamkeit. Clean Cosmetics und eine hohe Anti-Aging-Wirksamkeit sinnvoll zu vereinen war und ist die Zielsetzung und Philosophie von Age Attraction. 

Für alle die uns noch nicht kennen, probiert uns gerne einmal aus. Den größten WOW-Effekt dürftet Ihr beim Umstellen von einer herkömmlichen Kosmetik auf unsere Fachkosmetik sehen. Ihr solltet Euch dafür aber ca. 4 Wochen Zeit nehmen, damit sich die Haut an die natürliche und hautidentische Pflegewirkung gewöhnt. Wir sind sicher, dass Ihr unsere Pflege danach nicht mehr missen wollt. 

Für weiterführende Informationen und Rückfragen stehe ich Euch wie immer gern zur Verfügung

Eure Alexandra

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

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